Mag 05

 

 
Il castello di Neuschwanstein è uno dei simboli della Baviera e della Germania nel mondo. E’ il “castello delle favole” per eccellenza, fatto
costruire dal “re delle favole” Ludwig II (1845-1886) a partire dal 1869 su progetto dello scenografo Christian Jank. L’idea di edificarlo sullo stile delle antiche residenze feudali tedesche venne al monarca bavarese dopo essere rimasto quasi “folgorato” da una visita nel 1867 alla fortezza
medievale di Wartburg in Turingia.

   

Neuschwanstein, situato nella sud della Baviera quasi al confine con l’Austria, domina dall’alto dei suoi 965 metri i paesi di Füssen e Schwangau ed il magnifico paesaggio circostante.

   

Walt Disney lo prese come modello per i castelli di alcuni tra i suoi più celebri film d’animazione: “Biancaneve e i sette nani”, “Cenerentola”, “La bella addormentata nel bosco”.

   

Le sale interne, riccamente arredate, sono un omaggio al genio musicale di Richard Wagner: “Tannhäuser”, “Lohengrin”, “Tristano e Isotta”, “I maestri cantori di Norimberga” e il “Parsifal”, un inno al romanticismo e alle antiche leggende germaniche.

   

Nel corso della visita al castello alcuni ambienti vi colpiranno in modo speciale: prima di tutto la sala del trono in stile bizantino, progettata da E. Ille e J. Hofmann. I gradini di marmo di Carrara portano all’abside che doveva sovrastare un trono d’oro e d’avorio, mai realizzato perchè dopo la morte del re tutti i lavori previsti e non ancora iniziati non vennero portati a termine. I dipinti, opera di W. Hauschild, raffigurano fra l’altro i
dodici apostoli
, sei re canonizzati ed episodi della loro vita. Al centro dell’abside si vede Cristo con Maria e con l’apostolo prediletto Giovanni mentre all’estremità della sala si può ammirare il dipinto rappresentante “La lotta di San Giorgio con il drago”. In questo quadro, a sinistra sopra la roccia, si può vedere il quarto castello progettato dal re, la rocca di Falkenstein, la cui edificazione doveva iniziare nel 1886 ma nello stesso anno Ludwig morì e non se ne fece più nulla.

Nel grande candelabro a forma di corona bizantina ed eseguito in ottone dorato sono inserite 96 candele. Per sostituirle e per pulire il candelabro - che tra l’altro pesa parecchi quintali - è stato creato un apposito argano. Il pavimento in mosaico è stato realizzato utilizzando oltre due milioni di tessere.



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Mag 05

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Castellco

Tratto da Passaggio a Nord Ovest

Il castello di Ludwig

Con Alberto Angela. Regia di Giampaolo Tessarolo possiamo vedere il vero castello da fiaba nel cuore delle Alpi Bavaresi, preso a modello da Walt Disney per la creazione dei suoi film d’animazione.

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Mag 02

Die Rohrer Maibaumfreunde sind schon einen Tag vor der offiziellen Abfahrt mit dem festen Vorsatz aufgebrochen, den Maibaum zu stehlen. Ob ihnen das gelingen würde war fraglich, schließlich wussten die Castelcucchesen, dass dieser Brauch existiert und es gab auch Kontrollen. Tatsächlich gelang es den versierten, jungen Männern um Bachleitner Stefan, in einer Nacht- und Nebelaktion das bemalte Stück abzutransportieren. Die Verantwortlichen aus Castelcucco erschraken im ersten Moment, schließlich sollte ja am Samstag die Zeremonie mit Maibaumaufstellen stattfinden.
Die sieben Burschen waren mit Werkzeug und Anhänger gut ausgerüstet. Am folgenden Tag wurde zwischen den beiden Seiten verhandelt, ob der Baum zurückgebracht wird, oder ob er sein Dasein als Schandbaum fristet. Die Lösung war schnell gefunden, Bier und Brotzeiten wurden ausgehandelt.
Aber der Reihe nach: Die Arbeitstruppe aus Rohr hatte keine Verschnaufpause. Gleich nach der Ankunft in der Partnergemeinde, am Freitag fingen die Vorbereitungen für die beiden Feste an. Die Freunde aus Castelcucco waren schon vor Ort, um für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen. Der Lkw wurde ausgeladen, der Grill aufgebaut, die Haxen aufgespießt, die Tischdecken aufgelegt, der Teig für die Kirchl und Maivögel vorbereitet, die Gläser und Teller gewaschen, die Stände mit Ware bestückt…
Am Spätnachmittag war es dann soweit, das 2te bayerische Fest konnte beginnen. Die Helfer standen mit einheitlichen T-Shirts mit dem Logo der beiden Vereine „siamo amici- wir sind Freunde“ bereit. Bald kehrte auch der geklaute Baum zurück. Die in Lederhosen gekleideten Bayern brachten ihn, unter Beifall wieder.
Die 6, ebenfalls in Tracht gekleideten Krottentaler- Musiker, verstanden es auf hervorragende Art und Weise die Besucher in ihren Bann zu ziehen. Sie mischten sich mitten unter sie. Sie spielte mit ihrer Blechmusik bayerisches, bis hin zu den italienischen Klassikern. So versteht es sich von selbst, dass die Bierzeltbesucher, die aus Treviso, Verona, Padua und der näheren Umgebung stammten, begeistert mitklatschten, oder auf den Bänken wieder zu finden waren.
Auch die 50 Besucher aus Mailand waren eingetroffen, die eine Rundreise in der Provinz Treviso machten. Sie kosteten das ganze Sortiment, angefangen von den Grillspezialitäten, dem Leberkäse bis zu den Brezen, Käse und dem Schmalzgebäck. Auch sie waren sehr begeistert von dem eindrucksvollen Fest.
Zu einem bayerischen Fest gehört auch dass Maßkrugstemmen. Franco Pascale hatte die Aufgabe als Animateur zu fungieren. Er meisterte seine Aufgabe bravourös und brachte die Zuschauer zum Lachen. Sieger des Wettbewerbs wurde Mario Sator, mit einem Unterschied von 3 Minuten zum 2ten Platz. Ein Fässchen Bier war der Preis für 7 Minuten Kraftaufwand.
Alle Kräfte wurden gebraucht, so war es sehr wertvoll, dass sich auch die jüngsten mit einbrachten. So unterstützten die beiden Rickys den Verkauf der Nachspeisen. Die 12jährige Elisabetta zeigte auf Anhieb Talent, so zog sie, zusammen mit Rohrer Frauen, die Kirchl aus. Auch Hermine, die eigentlich nur als Zuschauerin angereist war, machte sich beim „Kirchlwenden“ sehr nützlich. Die Damen aus Castelcucco um Maria und Nadja hatten im Weinausschank alle Hände voll zu tun. Sonia (2te Vorsitzende) organisierte alles, was noch fehlte.
Der offizielle Teil des Festes begann dann am Samstag mit dem Auszug vom Rathaus zum nahen Casel. Allen voran die Blechmusik um Krottentaler Sepp. In der ehemaligen Käserei angekommen, folgten die Ansprachen der 1sten und des 2ten Vorsitzenden Grünbeck und Xamin und der 2ten Bürgermeisterin Blüml und des 1.Bürgermeisters Mares. Pascale Lydia übersetzte. Unter der Leitung von Rieger Gottfried wurde der 17m lange Baum von den starken Männern aus Castelcucco und Rohr in die Höhe gehievt. Nach der Anstrengung stand dann schon das Freibier bereit, das nur noch angezapf werden musste.
Zum Festbeginn am Samstagnachmittag hatten die Helfer bereits ihre Plätze eingenommen. Der Organisator Pleyer Wenzel hatte alles im Blick, der ständige Stress war sein Begleiter.
Zwei „Figuren“ des Schachspiels von Marostica waren der Einladung gefolgt. Es war die edle Dame Carmen und der freundliche Herr Nereo. Die Zuschauer konnten sich einen Eindruck über die wertvollen Kostüme machen. Die Geschichte erzählt, dass der Schlossherr das zu der Zeit grausame Duellieren ablehnte. Derjenige Jüngling, der das Spiel gewinnt, soll der Ehemann seiner Tochter werden. Die nächste Fahrt führt den Partnerschaftsverein nämlich im 2ten Septemberwochenende in die mittelalterliche Stadt Marostica zu diesem Spetakel. (Es sind nur noch wenige Plätze vorhanden. Anmeldung in der Gemeindeverwaltung)
Das bayerische Fest war wieder ein sehr großer Erfolg. Alle Helfer verdienen vollste Anerkennung und größtes Lob für den Dauereinsatz. Sei es in der Küche, am Ausschank, an den Verkaufsständen, am Grill. Die fleißigen Rohrer unterstützt von den hilfsbereiten Castelcucchesen, um Paolo Xamin, haben erneut bewiesen, wie stark und wie besonders die Freundschaft der beiden Orte ist. Keiner sieht die Knochenarbeit als Mühe, alle waren begeistert, machten es mit Freude und erwarten das nächste Bayerische Fest 2010!

Info:
Schon bald wird die nächste Gelegenheit sein, sich mit den Leuten der Städtepartnerschaft zu treffen. Am 31.Mai wird erneut ein Bus für 3 Tage in Rohr eintreffen. Diesmal steht bereits das 5jährige an. Näheres folgt.

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Mag 01


LANDSHUTER ZEITUNG 1 MAI 2008

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